Description
Der Name „Sägekauz“ erinnert an vergangene Zeiten, als in den nördlichen Wäldern noch Holzfäller und Fallensteller umherstreiften. Die grauhaarigen Waldarbeiter verglichen den Ruf dieser winzigen Eule – eine Reihe hoher, schriller Töne, die sich oft stundenlang wiederholten – mit dem vertrauten Geräusch eines Schleifsteins , mit dem Zahn für Zahn eine Säge geschliffen wird. Der kleine Jäger ist zwar vor allem dafür bekannt, Geräusche zu machen, kann aber auch hervorragend hören: Wie bei vielen Eulenarten sind die Ohren des Sägekauz asymmetrisch strukturiert und platziert, sodass er seine Beute äußerst genau per Geräuschortung aufspüren kann.